DonaueschingenDonaueschingen
Die fürstliche Residenzstadt an der Donauquelle ist durch ihre zentrale Lage und Nähe sowohl zur Schweiz als auch zu Frankreich, dem Schwarzwald und dem Bodensee ein optimaler Ausgangspunkt für Wander- und Radtouren. Direkt im Stadtzentrum beginnt Donauradweg. Donaueschingen hat dem vielseitigen Gast einiges zu bieten: vom 18- und 9-Loch-Golfplatz bis zum Badesee mit Campingplatz, Kulturgüter wie die Fürstenbergischen Sammlungen und eine eindrucksvolle Stadtkulisse geprägt vom Jugendstil.
Überzeugen Sie sich selbst – die Stadt erwartet Sie bereits!
Veranstaltungshighlights:
12.02.2010 - Fastnacht Nacht-Umzug der Donaueschinger Hexenzünfte
14.02.2010 - Fastnacht Großer Festumzug durch die Stadt
21.08.2010 9. JAZZNACHT in der Innenstadt
Sehenswertes
Die Donauquelle
Eine seit dem Besuch des römischen Feldherrn Tiberius im Jahr 15 v. Chr. als historische Donauquelle anerkannte Karstaufstoßquelle. Die Skulptur in der Quellfassung stammt von Adolf Herr und zeigt die "Mutter Baar", die der jungen Donau ihren 2.840 km langen Weg zum Schwarzen Meer weist.
Das Fürstlich Fürstenbergische Schloss
Das Residenzschloss hat eine bis ins 16. Jahrhundert zurückreichende Baugeschichte. Seine heutige Gestalt erhielt es durch einen Umbau in den Jahren 1893 bis 1896.
Die Donaueschinger Residenz vereint seither den repräsentativen Anspruch eines Schlosses mit dem Wohnkomfort einer Villa der Belle Epoque alles unter dem Vorzeichen eines französisch geprägten Stilempfindens. In der deutschen Schlösserlandschaft steht es dadurch einzigartig da.
Die Fürstlich Fürstenbergischen Sammlungen
Das Museum zeigt wichtige Teile der fürstlichen Kunstsammlung und erlesene Ausstellungsstücke zur Geschichte und Kultur des Hauses Fürstenberg. Kleider und Uniformen, Miniaturen und Photos, Kelche und Pokale lassen den fürstlichen Glanz vergangener Zeiten lebendig werden.
Eine besondere Attraktion sind die naturkundlichen Abteilungen. Die Präsentation stammt noch aus dem Jahre 1868, ein Museum im Museum. Ausgestopfte Tiere aus allen Herren Länder: Bären, Tiger und Gürteltiere, Paradiesvögel und Adler, Knochen von Mammuts und Sauriern, lassen den Rundgang zu einem Erlebnis werden.
Das Rathaus und Musikantenbrunnen
1838 wurde der Grundstein für das neue Rathaus gelegt. Nach dem Stadtbrand wurde das Rathaus I 1910/11 wieder aufgebaut. Der beidseitige Aufgang und die Wuchtigkeit des Eingangsbereiches sowie der vorgewölbte Sitzungssaal sind typische Merkmale des Jugendstils.
Das Fenster des Sitzungssaales stellt den Stadtbrand dar. 1989, anlässlich der 1100-Jahr-Feier, wurde die Neugestaltung des Rathausplatzes mit dem "Musikantenbrunnen" des Künstlers Bonifatius Stirnberg vollendet.
Die Stadtkirche St. Johann
In der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts musste ein spätgotischer Kirchenbau der St. Johann weichen. Die im böhmischen Barockstil erbaute Kirche krönte die noch junge Residenz von Fürst Joseph Wilhelm Ernst zu Fürstenberg.
Wahrzeichen dieser Kirche sind bis heute die doppelten Zwiebeltürme, welche zur Erbauungszeit in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts einzigartig waren.
Die Jugendstil-Häuser in der Karlstraße
Beim Gang durch die Karlstraße zum Rathausplatz fallen an zahlreichen Gebäuden Jugendstilelemente auf. Die Häuser wurden nach dem Brand im Jahre 1908 mit stadtplanerischer Weitsicht und sicherem Stilempfinden wieder aufgebaut.
Die schmiedeeisernen Balkone sind mit Blumenornamenten versehen. Hohe, schmale Fenster sowie in Gold gehaltene Verzierungen fallen an den Erkern auf. Die Baaremer Stufengiebel zum Beispiel am Haus "Thedy" dienten als Brandschutzmauer.
Die Fürstlich Fürstenbergische Parkanlage
Eine großzügig angelegte Parkanlage, durchzogen mit Wasserläufen, auf denen sich Enten im Sonnenlicht tummeln. Wunderschöne alte Bäume, blühende Gärten und viele Denkmäler begegnen Ihnen bei einem Spaziergang durch diese im Jahre 1820, damals im französischen und englischen Stil, angelegte Parkanlage.
Der Donau-Zusammenfluss
Unter den Augen der "jungen Donau als Kind im Schoss der Mutter Baar", einer Marmorgruppe von Franz Xaver Reich, vereinigen sich hier Brigach und Breg. Von seiner Quelle wegfließend hat sich der Donaubach bereits auf Höhe des Schlosses zur Brigach gesellt.
Museum Biedermann
Die Eröffnungsausstellung "Selection - Einblicke in die Sammlung Biedermann" gibt erste Einblicke in die umfangreiche Sammlung Biedermann.
Zu sehen sind rund 50 Werke von 26 internationalen, zeitgenössischen Künstlern, die den Besucher in einer künstlerisch, inhaltlich aber auch atmosphärisch spannungsreichen Entdeckungstour durch die Präsentationsräume leiten. Auch die Architekturliebhaber erhalten dabei aufschlussreiche Einblicke, so wurde die historische Substanz des Gebäudes trotz aufwändiger Renovierungen weitgehend erhalten, und um einen strengen Anbau aus Leichtbeton ergänzt.
